Der bayerische Ministerrat hat am 02.10.2001 die Einrichtung von Servicestellen für Familien beschlossen. Die Familienservicestellen sollen in dem vielfältigen Angebot familienbezogener Leistungen und Hilfen ein telefonischer Wegweiser für die Familien sein, der ihnen die richtige Stelle für ihr Anliegen nennt.
Nach umfangreichen Vorarbeiten ist es nun soweit: bei den acht bayerischen Ämtern für Versorgung und Familienförderung sind die Familienservicestellen ab sofort unter der Telefonnummer 0180/ 12 33 555 bayernweit zum Ortstarif zu erreichen.
Die Beratungszeiten sind:
Mo – Fr. von 8.00 – 12.00 Uhr
Mo – Mi. von 13.00 – 15.00 Uhr
Do von 13.00 – 18.00 Uhr
Pressemitteilung vom 29.08.02
Begleitprogramm zur Mühldorfer Jubiläumsausstellung

Es gibt Themen, die interessieren Menschen, weil sie Leben zeigen, das so ganz anders ist, als alles, was wir heute kennen. Der Jahrmarkt, die Innschiffer, die Handwerker, das waren solche Themen, die Hunderte von Besuchern des Rahmenprogramms der Mühldorfer Ausstellung „Salzburg in Bayern“ angelockt haben. Im nächsten Block geht es um „Volksfrömmigkeit“. Ist das auch so ein Thema? Oder ist Religion so hoffnungslos „out“, dass das niemanden interessiert? Prof. Walter Pötzl, Volkskundler aus Eichstätt meldet Zweifel an: Am Donnertag, den 29. August, um 19 Uhr redet er im Kornkasten über Volksfrömmigkeit – Tradition und Aktualität. Aktualität? Auch bei den Themen, die am Sonntag, den 1. September vorgestellt werden, klingt es immer wieder durch, dass Vieles aktuell geblieben ist, was unsere Vorfahren damals mit ihren Mitteln in den Griff bekommen wollten. Peter Becker aus Altötting erwartet Sie um 14.00 in der Ausstellung im Haberkasten, um ihnen an zwei ausgestellten Votivbildern zu zeigen, wie Alltag und Glaube sich hier spiegeln. Krankheit und Unfall sind die beiden Themen, zwei Situationen, in denen sich auch in unserer säkularen Welt Viele auf den Herrgott besinnen. Um 15.00 sind Sie in den Kornkasten eingeladen: Irmgard Schwoshuber erzählt „Besinnliches und Heiteres rund um den Rosenkranz“. Wer sie kennt, weiß auch, dass sie eine Cocktail servieren wird aus Fremdem und Fernen und Nahem und Bekannten. Prof. Hans Gärtner setzt die Reihe fort: Er redet nicht nur über die frommen Leut’ und ihre Andachtsbildchen, er zeigt auch Beispiele aus seiner großen Sammlung. Um 16.00, wiederum im Kornkasten, können Sie ihm zuhören.
Nach so viel zuhören und mitdenken, ist es Zeit für’s Selber-Tun: Inge Finauer lädt sie ein, in Ihren eigenen Erinnerungen zu stöbern. Sie wissen sicher noch einiges über „Christliche Bräuche, vom „Sternsingen“ über’s „Einblaseln“ bis zur „Mitternachtsmettn“. Setzen Sie sich in einer gemütlichen Runde im Kornkasten zusammen, und erzählen Sie einfach! Vielleicht unterhalten Sie sich darüber, ob nicht auch im Brauchtum ein Stück Aktualität schlummert!
Pressemitteilung vom 26.08.02
Für die Besucher des Münchner Oktoberfestes setzt die SüdostBayernBahn an den Wiesnsamstagen wieder einen zusätzlichen Zug von Mühldorf über Ampfing, Schwindegg, Dorfen nach München Hbf ein.
Mit der Bahn kommen auch alle alkoholisierten Bierzeltbesucher wieder sicher nach Hause. Der "Wiesn-Express" startet in Mühldorf um 08.53 Uhr. Unterwegs hält der Zusatzzug auch in Ampfing (09.00 Uhr), Weidenbach (09.08 Uhr), Schwindegg (09.15 Uhr), Dorfen (09.22 Uhr), Thann-Matzbach (09.32 Uhr) und Walpertskirchen (09.38 Uhr). Die Rückfahrt startet um 19.55 Uhr vom Münchner Hauptbahnhof, der Zug hält ab Hörlkofen an allen Stationen.
Die Bahn empfiehlt an Samstagen allen Wiesnbesuchern diesen zusätzlichen Zug zu benutzen, da erfahrungsgemäß an diesen Tagen alle anderen Züge sehr stark frequentiert sind.
Für die Fahrt zum Oktoberfest bieten sich die Angebote "Bayern-Ticket" (Montag - Freitag) oder "Schönes-Wochenende-Ticket" an. Mit beiden Tickets können bis zu 5 Personen (Familien mit beliebig vielen eigenen Kindern bis 14 Jahren) fahren und in München auch S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn und Bus im MVV-Innenraum kostenlos benutzen. Weitere Informationen gibt's an allen DB-Verkaufsstellen und im Internet unter www.bahn.de.
Pressemitteilung vom 26.08.02
Wie alljährlich bittet die Stadt Mühldorf a. Inn auch heuer wieder anlässlich des Volksfestes die Senioren für einen gemütlichen Nachmittag am Montag, den 2. September 2002, ins Weißbier-Festzelt zu Gast. Eingeladen sind alle Mühldorfer, die heuer das 65. Lebensjahr vollenden oder älter sind. Das gilt also für alle Bürger, die 1937 oder früher geboren sind.
Wer von den Mühldorfer Bürgern dazugehört, wird gebeten, sich jeweils vormittags von
8.00 - 12.00 Uhr, am
Mittwoch, den 28. August 2002, oder Donnerstag, den 29. August 2002, im Rathaus, Eingang Huterergasse 2,
Zimmer Nr. 003 N und Nr. 004 N,
und n u r am
Mittwoch, den 28. August 2002, im
Ortsteil Hart: Büro Autohaus Haslbeck
Ortsteil Mößling: Feuerwehrhaus
Ortsteil Altmühldorf: Städt. Bauhof, Wirtsgasse
zu melden oder melden zu lassen.
Wir weisen darauf hin, dass die Gutscheine n u r zu den genannten Terminen ausgegeben
werden.
Zur schnelleren Abwicklung der Anmeldung wird gebeten, Ausweis bzw. Reisepass mitzu-
bringen.
Auf einen geselligen Nachmittag freut sich mit Ihnen
Pressemitteilung vom 22.08.02
Die Firma Elite-Reisen Vorderobermeier GmbH setzt einen k o s t e n l o s e n Sonderbus zum Seniorennachmittag des Volksfestes 2002 zur Festwiese ein:
Stadtteile Altmühldorf - Mößling:
Abfahrt: 13.15 Uhr Altmühldorf „Jettenbacher Hof“
13.18 Uhr Altmühldorf - Ecke Münchener Str. - Wirtsgasse
13.22 Uhr Mößling Kirche
13.25 Uhr Haltestelle „Burhenne“
13.28 Uhr Haltestelle „St. Pius“
13.35 Uhr Bahnhof
Stadtteil Hölzling (Linienbus Alt-Neuötting - Mühldorf, Linie 11):
Abfahrt: 13.52 Uhr Haltestelle Hölzling
13.53 Uhr Haltestelle Eichfeld (Autohaus Eichfeld)
13.54 Uhr Haltestelle „Alpenrose“
13.55 Uhr Haltestelle Landratsamt
Rückfahrt: Der Bus hält an der Bushaltestelle „Volksfestplatz“ (TSV-Turnhalle); Abfahrt 17.09 Uhr.
Pressemitteilung vom 22.08.02
Barrierefreie Wahllokale
Das Stadtgebiet ist zur Bundestagswahl 2002 in 19 allgemeine Wahlbezirke eingeteilt worden. Auf Grund einer Änderung der Bundeswahlordnung in Verbindung mit dem Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen sollen die Wahllokale nach den örtlichen Verhältnissen so ausgewählt werden, dass besonders behinderten und anderen Personen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen die Teilnahme an der Wahl möglichst erleichtert wird.
Herr Brunnhuber, Behindertenbeauftragter der Stadt Mühldorf a.Inn, und Herr Haslbeck vom Wahlamt haben die Wahllokale überprüft und dabei folgende Abstimmungsräume als barrierefrei festgestellt:
Stimmbezirk 1: Rathaus, großer Sitzungssaal,
Stimmbezirk 2: Ökonomiestadel, Spitalgasse 9,
Stimmbezirk 10: Pfarrsaal im evang. Pfarramt, Mühlenstr. 6,
Stimmbezirk 16: Städt. Kindergarten, Harter Str. 8 und die
Stimmbezirke 17 - 19: Schule Mößling, Auerstr. 5.
Pressemitteilung vom 22.08.02
Im Rahmen der Ausstellung "Salzburg in Bayern" gibt es am Samstag, den 24.August 2002 eine Veranstaltung außerhalb Mühldorfs. Es geht um die Gründung des Klosters St. Veit in Neumarkt durch das Erzbistum Salzburg.
Treffpunkt ist in der Kirche Elsenbach um 14.00 Uhr, 3 km nordöstlich von Neumarkt St. Veit. Hier beginnt auch die Geschichte des Klosters, was u.a. durch ein hervorragendes Fresko dokumentiert ist. Die Fortsetzung der Führung ist um ca. 15.00 Uhr in der Kirche St. Veit in Neumarkt, im Kreuzgang und Refektorium des Klosters. Den Abschluß bildet die Besichtigung des alten Klosterkellers, der erst seit kurzem wieder zugänglich ist. Diese kulturhistorische Führung übernimmt Frau Maria Huber aus Neumarkt St. Veit, Oberlehrerin i.R.. Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Pressemitteilung vom 20.08.02
Am Dienstag, 03.09.2002 findet der Tag des Landkreises auf dem Mühldorfer Volksfest statt. Aus diesem Grund ist das Rathaus an diesem Tag nachmittags geschlossen, die Stadtbücherei hat von 13.00 – 16.00 Uhr für ihre Kunden geöffnet.
Ebenfalls geschlossen ist am 03.09.2002 der Wertstoffhof Nord.
Pressemitteilung vom 20.08.02
Die Haltestellen Stadtplatz, Finanzamt und Katharinenplatz werden wegen der Straßensperrung am Katharinenplatz bis Freitagnachmittag, 09.08.02 nicht angefahren. Ersatzhaltestelle ist beim Krankenhaus. Wir beitten um Ihr Verständnis!
Pressemitteilung vom 06.08.02
Das nächste Thema des Mühldorfer Geschichtssommers

Jeden Donnerstag und Freitag werden in Mühldorf Viktualienmärkte abgehalten, der Wochen- und der Bauernmarkt. Am kommenden Sonntag findet außerdem einer der traditionellen Mühldorfer Jahrmärkte, der Lorenzi-Markt statt. Deshalb heißt das Motto des Rahmenprogramms der Ausstellung „Salzburg in Bayern“ in den ersten beiden Augustwochen „Markt und drum herum“.
Edwin Hamberger, der Ausstellungsmacher und Mühldorfer Stadtarchivar, erzählt am 8.August um 19 Uhr im Kornkasten von den Qualitätsstandards mittelalterlicher (Lebensmittel-)Märkte, die durch „Beschau“ gesichert wurden. Hierbei bezieht er sich auf alte Marktordnungen. Im Anschluss daran bietet sich die direkte Vergleichsmöglichkeit mit Märkten der Gegenwart: Gusti Hobmaier informiert über den Mühldorfer Bauernmarkt heute.
Am Tag des Lorenzi-Marktes selbst gibt ein renommierter Dokumentarfilmer des Bayerischen Fernsehen Amateurfilmern Tipps, wie man Geschichte in bewegten Bildern erzählen kann. Um 14.00 Uhr erwartet Dr. Roman Fink die Hobby-Filmer im Erdgeschoss des Haberkastens. Es wäre schön, wenn sie zuvor den Laurenzi-Markt und die Ausstellung ‚Salzburg in Bayern’ durch das Objektiv ihrer Kamera angesehen hätten. An eigens für den Workshop gedrehten Mühldorfer Beispielen und an Beispielen aus anderen Filmen zeigt er, wie er vorgeht und gibt Anregungen, wie durch geistreiche Aufbereitung auch die Aufnahmen von Amateurfilmern zu einer „runden Sache“ werden können. Um baldige Anmeldung unter 08631/612-224 wird gebeten.
Am Donnerstag, den 15.08, Mariahimmelfahrt, soll das mittelalterliche „Zockerparadies“ Mühldorf wiederaufleben. Um 14 Uhr beginnt der Nachmittag zum Thema ‚Spielen damals’ mit alten und altbekannten Kinderspielen, die Marie Luise Sondermeier und ihre Helfer mit Kindern bis 10 Jahren spielen. Der Treffpunkt ist der Innenhof des Haberkastens, dort und am nahen Spielplatz wird bei guter Witterung gespielt; bei Regen weichen wir ins Atelier der VHS und in die Turnhalle der GS Mühldorf aus. Für 15 Uhr sind die etwas älteren Kinder gefragt: In einen Gemälde Pieter Brueghels (Kinderspiele ca. 1560) gibt es viele Spiele zu entdecken, die wiederum im Innenhof des Haberkastens/bzw. in der Turnhalle der Grundschule Mühldorf anschließend nachgespielt werden. Die Eichstätter Kunststudentin Simone Unger leitet diesen Programmpunkt. Um 16 Uhr lädt Peter Laub aus Salzburg die Erwachsenen und Jugendliche zu einer „Zockerrunde“ in den Haberkasten ein: Er erklärt die Regeln einiger Spiele wie dem Eulenspiel und will dann zum selbst ausprobieren animieren.
Den Schlusspunkt setzt am 18.August ab 14 Uhr ein großes Marktreiben. Die Halsbacher Theatergruppe versetzt uns im und um den Haberkasten in die Vergangenheit zurück: Händler, Bader, Wahrsager und Marktschreier werden das Ambiente eines historischen Markt zaubern. Für das leibliche Wohl ist vielfältig gesorgt. Vor allem Kindern stehen wieder viele Möglichkeiten zum Mitmachen offen.
In den Räumen der Ausstellung kann jeder Besucher an diesem Nachmittag seine Gedenkmünze an die Jubiläumsausstellung schlagen.
Ein Sonderservice in der Ferienzeit ist, dass an jedem Ausstellungstag um 10 Uhr und um 14 Uhr Führungen angeboten werden (ab 6 Personen). An den Sonntagen kommen die Schauspieler von Athanor. Dann wird auch noch um 15.00 und 16.00 Uhr geführt.
Pressemitteilung vom 06.08.02
Seit dem 8 Juni hat im Haberkasten in Mühldorf eine Ausstellung ihre Tore geöffnet, die etwas Besonderes ist. Dabei geht es nicht nur um das Thema – auch wenn schon der Titel „Mühldorf a. Inn – Salzburg in Bayern“ auf Ungewöhnliches verweist: Mühldorf liegt zwar mitten in Bayern und war doch Jahrhunderte lang zugleich „Ausland“: Über 800 Jahre gehörte Mühldorf zu Salzburg.
Besonders sind auch die Gestaltung und die Erschließung der Ausstellung. Die peppige und gleichzeitig fundierte Darstellung erleichtert für Jugendliche und für Erwachsene den Zugang zur Geschichte. Hörstationen, Info-Screens, Spielstationen Videostationen, eine Multivisionsshow zum 19. und 20. Jahrhundert aus regionaler Perspektive, das alles sorgt für Abwechslung.
Erschlossen wird die Ausstellung durch ein buntes museumspädagogisches Programm. Jetzt, in den Ferien richtet es sich vorrangig an „Balkonier“, die ihren Urlaub zu Hause verbringen und an Touristen, die sich die Region als Urlaubsziel gewählt haben.
An jedem Ausstellungstag werden um 10 Uhr und um 14 Uhr Führungen angeboten (ab 6 Personen). An den Sonntagen kommen die Schauspieler von Athanor. Dann wird auch noch um 15.00 und 16.00 geführt. Ein Ferienprogramm für Kinder ist selbstverständlich mit dabei. In jedem Kind steckt ein Entdecker, ist das Motto.
Das Rahmenprogramm berücksichtigt ebenfalls, dass Urlaubszeit ist. Spaß und Unterhaltung spielen eine wichtige Rolle. Es geht dabei immer auch um die Lust, sich mit immer neuen „Geschichten“ zu befassen: Rund um den Lorenzimarkt und die beiden Viktualien-Wochenmärkte spannt sich das Motto „Markt und drum herum“. Spiel und Unterhaltung stehen am 15. und 18. August im Zentrum. Kunst ist das Motto der Wochen vom 19. August bis 1. September; der Zusammenhang zwischen Volkskunst und Volksfrömmigkeit wird eigens beleuchtet Die erste Hälfte des Septembers beleuchtet die Umbruchszeit, in der Mühldorf bayerisch wird: Dazu wird vom Filmemacher selbst ein Film zu den Napoleon und Bayern präsentiert, der „Aretintag“ am 14. September, mit der Aufführung der Huldigungskantate stellt ein Highlight da. Akzente setzen auch die erste Mühldorfer Museumsnacht, ebenfalls am 14. September, und die Dampflokfahrt nach Mühldorf.
An allen Wochenenden der Sommerferien ist zudem erstmals das Ausstellungscafe eröffnet. Bei sommerlichen Temperaturen laden wir in den Innenhof ein, bei Schlechtwetter weichen wir ins Erdgeschoss des Haberkastens aus. Die Gastgeber sind die Damen des Pfarrgemeinderats Altmühldorf. Die Erträge werden gestiftet, um eine neue Orgel zu finanzieren.
Pressemitteilung vom 06.08.02
In den vergangenen Tagen gingen bei der Stadt Mühldorf a. Inn die Untersuchungsberichte zu den durchgeführten Hauptprüfungen der Brücken nach DIN 1076 ein. Wie vielen von uns schon bekannt war, steht es um den baulichen Zustand der beiden Brücken nicht zum Besten. Bei der bautechnischen Überprüfung wurde großflächige Korrossion, Betondurchnässung und Betonlockerungen festgestellt, die den Gutachter veranlassten, festzustellen, dass eine Generalinstandsetzung der Brücken weder wirtschaftlich noch technisch sinnvoll ist. Aus diesem Grund werden beide Brücken demnächst für den Straßenverkehr gesperrt werden müssen, um eine Gefährdung auszuschließen. Derzeit prüft die Stadt Mühldorf a. Inn das weitere Vorgehen angesichts der festgestellten Schäden an beiden Brücken sowie Alternativlösungen. Gespräche mit Anwohnern und durch eine etwaige Sperrung Betroffene sind bereits im Gange
Pressemitteilung vom 31.07.02
Die Stadtverwaltung Mühldorf a. Inn teilt mit, dass die Wertstoffhöfe Nord und Süd an
Maria Himmelfahrt, den 15.08.2002,
geschlossen bleiben.
Pressemitteilung vom 31.07.02
Am Sonntag, den 11.08.2002 findet von 8.00 – 18.00 Uhr auf dem gesamten Stadtplatz der traditionelle Lorenzimarkt statt. Dieses Jahr erwartet die Stadt ca. 130 Fieranten mit einem breitgefächerten Warenangebot.
Um die entsprechenden Vorbereitungen zeitgerecht durchführen zu können, bittet die Stadtverwaltung diejenigen Personen, die ihr KFZ auf dem Stadtplatz abgestellt haben, ihr KFZ bis spätestens Samstag, 10.08.2002, 23.00 Uhr wegzufahren.
Pressemitteilung vom 30.07.02
Die Gärtner des städtischen Bauhofes informieren

Immer wieder hören oder lesen wir in der Zeitung von Bekämpfungsaktionen von Städten und Gemeinden aber auch privaten Grundstücksbesitzern im Hinblick auf die Ausbreitung des Riesenbärenklaus.
Ursprünglich stammt er aus dem Kaukasus und wurde 1890 als auffällige Zierstaude nach Europa gebracht. Diese Pflanze vermehrt sich nur durch Samen, kann wegen ihrer Anspruchslosigkeit alle Standorte (Straßenränder und Flussauen ) besiedeln und breitet sich deshalb mit zunehmender Tendenz aus.
Der Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum) ist zwei- bis dreijährig, manchmal auch mehrjährig. Die Blätter sind gefiedert, borstig behaart und bis 1m lang. Im zweiten oder dritten Jahr wächst ein Blütenstengel bis zu 3m hoch mit 50 – 100 cm breiten, weißen Schirmdolden heran. Die Blütezeit dauert von Juli bis September und es bilden sich pro Dolde bis zu 10.000 Samen aus.
Sowohl Erwachsene als auch Kinder sollten diese Pflanze kennen, denn der Kontakt mit ihr - speziell dem Pflanzensaft - kann in Verbindung mit Sonnenlicht zu starken Hautverbrennungen, von Rötungen bis zur Blasenbildung führen. Zur ersten Hilfe sollten die betroffenen Stellen gewaschen und gekühlt werden. Nicht Kratzen und einen Arzt aufsuchen.
Die Stadt Mühldorf a. Inn ist bemüht, das Auftreten des Riesenbärenklaus zurückzudrängen und diese gefährliche Pflanze an einer weiteren Ausbreitung zu hindern. Speziell im Bereich von Kindergärten, Kinderspielplätzen, Schulen und öffentlichen Grünflächen versucht der Städtische Bauhof eine Gefährdung für Kinder und Erwachsene zu beseitigen, aber auch private Grundstücksbesitzer sollten möglichst mit Schutzkleidung zum Zeitpunkt des vollen Erblühens die Dolde entfernen und diese sicher entsorgen (z.B. Müllverbrennung).
Bei größeren Flächen sollte eine Mahd kurz vor der Blüte erfolgen, um die Pflanze zu schwächen. Eine derartige Maßnahme muss allerdings im Abstand von ca. 10 Tagen 5-6 mal wiederholt werden, da der Riesenbärenklau sofort nachtreibt und Blüten bildet.
Pressemitteilung vom 29.07.02
Der neue Stadtsaal braucht eine funktionierende Gastwirtschaft und Küche
Die derzeitigen Mehrheitsentscheidungen im Mühldorfer Stadtrat für den Komplex des Stadtsaales tragen nicht dazu bei, dass die Kreisstadt Mühldorf ihre Zentralität behalten und ausbauen kann. Eine Mehrheit von CSU, UWG, FDP und Grüne hat den Bau einer vernünftigen Gaststätte mit der dazugehörigen Küche abgelehnt. Mit der von dieser Mehrheit beschlossenen Lösung kann der Mühldorfer Stadtsaal von keinem Pächter der Welt ökonomisch geführt werden. Allein mit einer Catering-Lösung lässt sich dieses Haus nicht führen. Der Mühldorfer Stadtrat hat sich wieder nicht zu einer umfassenden Lösung in dieser Frage durchringen können. Wie bei vielen dieser Fälle entscheiden wir uns für eine Lösung, die sehenden Auges nicht für die Zukunft taugt.
Es geht in dieser Frage nicht darum, ob der Bürgermeister Recht bekommt, sondern darum, ob diese Entscheidung zum Wohl unserer Stadt und unserer Bürgerinnen und Bürger ist. Ich für meine Person muss dies entschieden verneinen. Die unnötigen Kosten, die jetzt auf uns zukommen, werden denen entsprechen, die der Umbau mehr gekostet hätte. An dieser Stelle muss auch klar gesagt werden, dass sich die Stadt Mühldorf diesen Umbau hätte leisten können. Wir hätten keinen finanziellen Kraftakt unternehmen müssen. Auch für die anderen Bereiche, die die Mehrheit anspricht, sind immer noch genügend Mittel vorhanden.
Bisher konnten wir mit der Stadtbau GmbH hauptsächlich Aufträge an heimische Firmen vergeben. Die 400.000 Euro würden unseren Mühldorfer Firmen in der Konjunkturflaute gut tun und Arbeitsplätze erhalten.
CSU und UWG waren es, die im alten Stadtrat diese Planung auf den Weg verlangt haben, die jetzt wieder abgelehnt wird. Der damalige UWG-Fraktionsvorsitzende Josef Putz hatte damals den Bau einer vernünftigen Gaststätte vorgeschlagen und durchgesetzt. Dass beide Parteien heute einen anderen Weg gehen, ist bedauerlich.
Enttäuscht bin ich auch, dass mein Antrag auf Anhörung der betroffenen Vereine und Institutionen abgelehnt wurde. Wie kann die CSU „näher dem Bürger“ sein, wenn dessen Meinung nicht eingeholt wird. Der „alte“ Stadtrat hatte mit allen Kulturträgern das Stadtsaal-Konzept noch abgesprochen.
Eine Stadt wie die unsere braucht einen funktionierenden Stadtsaal. Dies kann aber ohne vernünftige Küche und Gastwirtschaft nicht funktionieren. Mühldorf hätte es verdient gehabt, einen Komplex zu erstellen, der allen Anforderungen eines vielseitig verwendbaren Stadtsaals mit den dazugehörigen Einrichtungen und deren Infrastruktur entspricht. Bleibt zu hoffen, dass bei diesem Komplex nicht das letzte Wort gesprochen ist. Ich bin, zum Wohl der Entwicklung unserer Stadt, zu sinnvollen und konstruktiven Gesprächen bereit. Ich hoffe jedenfalls, dass der Mühldorfer Stadtsaal wieder der zentrale Veranstaltungsort in der Region wird, von dem Hoteliers und Geschäfte profitieren.
Pressemitteilung vom 29.07.02
Unsicherheit und Sorge bei vielen Mühldorfer Vereinen und Institutionen nach dem Stadtratsbeschluß vom 20.06.2002

Unsicherheit und Sorge – das ist in etwa die Stimmungslage, die sich bei vielen Mühldorfer Vereinen und Institutionen nach dem Stadtratsbeschluß vom 20.06.2002 breit gemacht hat.
Erinnern wir uns zurück: der bis April diesen Jahres noch amtierende „alte“ Stadtrat hatte mit einem Beschluß im Frühjahr vergangenen Jahres die Weichen in Richtung eines Umbaus des Stadtsaals gestellt, der neben dem Saal und dem Foyer eine Gaststätte mit Kücheneinrichtung für eine ganzjährig zu betreibende Gaststätte vorsah. Aufgrund dieses Gaststättenkonzepts wurde mit der Spatenbrauerei dein Vertrag geschlossen, der u. a. ganzjährig den Betrieb gewährleistet und 600.000 DM Beitrag für den Saal- und Gaststättenumbau sichert.
U.a. aufgrund verschärfter behördlicher Vorschriften im Hinblick auf den Brandschutz im Saal sowie aufgrund zusätzlichen Finanzbedarfs im Bereich der zu erstellenden und für einen Ganzjahresbetrieb der Gaststätte notwendigen Küche ergab sich ein Mittelmehrbedarf i.H.v. € 795.709,42. Hiervon entfallen auf den strittigen Bereich Gaststätte mit Küche lediglich € 417.543,89.
Nach langer, kontroverser Diskussion im Stadtrat faßte der Stadtrat mit den Stimmen der CSU, UWG sowie der Vertreter von Bündnis 90/ Die Grünen und FDP den Beschluß, zwar die zusätzlichen Mittel für Saal und Foyer zu genehmigen, nicht aber die für einen Ganzjahresbetrieb der Gaststätte notwendigen Mittel für Küche und Wintergarten. Die Stadtbau GmbH wurde durch den Stadtratsbeschluß angewiesen, eine Umplanung hinsichtlich Gaststätte und Küche vorzunehmen.
In der Sitzung des Bau-und Umweltausschusses vom 02.07.02 wurde dem Gremium seitens der Stadtbau mitgeteilt, daß bei einer Umplanung mit zusätzlichen, neuen Planungskosten i.H.v. € 114.565 zu rechnen sei. Aufgrund der Unsicherheit über das Ob und Wie einer künftigen Gestaltung des Stadtsaals hinsichtlich Küche, Gaststätte und Wintergarten – der aufgrund der schlechten konjunkturellen Lage im Baugewerbe um rd. 35.000 € günstiger ausgefallen wäre als in der Kostenschätzung der Innenarchitektin veranschlagt – mußten die Arbeiten zum Aufbringen der 3. Putzlage eingestellt werden. Die Gewerke Sanitär-, Heizungs und Sicherheitstechnik können aufgrund notwendiger Verbindung zwischen den Teilanlagen Saal und Gaststätte/ Küche nicht weitergeführt werden.
Auch wird sich die Notwendigkeit einer neuerlichen Aufstellung eines Baugerüsts ergeben (Zusatzkosten: ca. 5.000 €), da das bisherige Gerüst von der Baufirma nicht weiterhin vorgehalten werden kann.
Zusätzlich besteht die Gefahr, daß Regreßforderungen seitens Baufirmen gegenüber der Stadt gestellt werden könnten.
Die Spatenbrauerei hat sich beim Volksfest sehr engagiert und so z. B. ohne vertragliche Verpflichtung rd. 120.000 DM zusätzlich in die Ausstattung des neuen Volksfestzeltes investiert. Sofern die Stadt ihre vertraglichen Verpflichtungen für den ganzjährigen Betrieb der Gaststätte nach dem vereinbarten Konzept nicht erfüllt, besteht die Gefahr, dass die Spatenbrauerei ihrerseits u.a. die Rückzahlung der gewährten 600.000 DM Beitrag für den Saal- und Gaststättenumbau zum großen Teil verlangen könnte.
Solange aufgrund des erforderlichen Zeitrahmens einer Umplanung eine Vollendung der Bauarbeiten nicht möglich ist, wird auch keine Inbetriebnahme des Stadtsaals erfolgen können. Der für längere Zeit unfertige Stadtsaal bleibt stehen und kann nicht genutzt werden.
Mittlerweile haben sich bei der Stadt Mühldorf a. Inn zahlreiche Mühldorfer Vereine und Institutionen gemeldet, die ihren Ärger und ihre Enttäuschung ob der Mehrheitsentscheidung des Stadtrates zum Ausdruck brachten. Verschiedene Veranstaltungen sollen nicht mehr in Mühldorf abgehalten werden, weil die Stadt keine adäquaten Räumlichkeiten anbieten könne.
Der Bau- und Umweltausschuß hat in seiner Sitzung vom 02.07.02 mehrheitlich entgegen des Vorschlags des Ersten Bürgermeisters Knoblauch den Beschluß gefaßt, vor Benennung der Eckpunkte zur Erstellung weiterer Planungskonzepte mit den betroffenen Beteiligten Gespräche zu führen, um deren Meinungen zu erfahren.
Zur Zeit läßt die Stadt die Unterlagen erarbeiten, die vom Bauausschuß für die weiteren Entscheidungen gewünscht werden. Hierzu zählen die Planungs- und Baukosten für einen Catering-Betrieb oder eine abgespeckte Form nur mit Bistro und Kleinküche, konzipiert für einen späteren Ausbau.
Pressemitteilung vom 29.07.02
Seit mehreren Wochen sind Baufirmen nun mit der Baumaßnahme "Normadurchstich" unmittelbar im Stadtzentrum beschäftigt. Die Baumaßnahmen liegen im Zeitplan und für die interessierten Betrachter läßt der Stand der Bauarbeiten jetzt bereits den künftigen Straßenverlauf sowie das neue Gebäude der Fa. Norma erkennen.
Mit Beginn der Schulfereien werden im Bereich des sog. Norma-Durchstichs die Umbauarbeiten der Kreuzung Katharinenplatz - Luitpoldallee in Angriff genommen. Die Arbeiten werden bewußt in die verkehrsärmere, schulfreie Zeit gelegt.
Zunächst müssen u.a. entsprechende Kabelverlegearbeiten durch die Stadtwerke Mühldorf GmbH für die neu geplante Trafostation Katharinenplatz durchgeführt werden.
Aufgrund der umfangreichen Erdarbeiten lassen sich Verkehrsbehinderungen nicht vermeiden. Die Stadt Mühldorf a. inn bittet die Besucher und Einwohner unserer Stadt, die Parkplätze am stadtnah gelegenen Zentralparkplatz anzufahren.
Pressemitteilung vom 29.07.02
Am Mittwoch, 17.07.02 von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr findet die monatliche Sprechstunde von Bürgermeister Günther Knoblauch im Rathaus, Stadtplatz 21, statt. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Anliegen persönlich ohne Voranmeldung dem Bürgermeister vorzutragen.
Pressemitteilung vom 15.07.02
Aufgrund unwetterbedingter Schäden am gestrigen Nachmittag konnte das Haindling-Konzert im Haberkasten-Innenhof gestern abend leider nicht stattfinden.
Das Konzert mußte deswegen auf Sonntag, 14.07.02, 20.00 Uhr verschoben werden. Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Wer am Sonntag abend keine Zeit hat, hat bis Samstag, 13.06.02, 12.00 Uhr, die Möglichkeit, seine Karten im Kulturbüro am Stadtplatz gegen das Eintrittsgeld einzutauschen.
Pressemitteilung vom 11.07.02