Für die Kommunalwahl am 03. März, bei der Bürgermeister und Landrat sowie Stadtrat und Kreistag gewählt werden, gilt nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger zur Wahl zu gehen, sondern von den Beschäftigten der Stadtverwaltung sind diese wichtigen Wahlen auch entsprechend vorzubereiten.
In der Stadt Mühldorf a. Inn gibt es 13.666 Wahlberechtigte. Darin enthalten sind auch alle EU-BürgerInnen, die diesmal keinen Antrag stellen müssen, um wählen zu dürfen.
Der Stadtwahlleiter Herbert Gambihler und sein Mitarbeiter Werner Haslbeck haben die Vorbereitungen weitgehend abgeschlossen. Um eine zügige Auswertung der Wahlergebnisse zu erreichen, wurden insgesamt 38 Wahllokale eingerichtet. Für die Auszählung in den Wahllokalen sind 340 WahlhelferInnen notwendig. Dank der Mithilfe aller Mühldorfer Behörden und Banken konnten diese HelferInnen relativ problemlos gefunden werden.
Probleme gab es allerdings, die ausreichende Zahl von Gebäuden zu finden, die sich als Wahllokale eignen. Besonders im Norden der Stadt sind wenig öffentliche Gebäude vorhanden, so dass private Räumlichkeiten angemietet werden mussten.
Die Auswertung soll möglichst schnell erfolgen und kann von der Bevölkerung im Haberkasten ab 18.00 Uhr über Video-Leinwand mitverfolgt werden. Der Haberkasten ist direkt mit dem Computer des Wahlbüros im Rathaus verbunden.
Es zeigt sich, dass bei dieser Wahl besonders viele WählerInnen die Möglichkeit der Briefwahl wahrnehmen. Das Wahlamt rechnet, dass rund 30 Prozent der Wahlberechtigten per Briefwahl ihre Stimme abgeben werden. Für die Auswertung sind 10 Briefwahlvorstände im Rathaus eingerichtet. Am 03. März werden die Wahlvorstände nicht nur Bürgermeister und Stadtrat auszählen, sondern auch Landrat und Kreistag.
Am Montag, 04.03. und Dienstag, 05.03. werden die Wahlergebnisse geprüft. Deshalb ist an diesen beiden Tagen das Rathaus geschlossen.
Alle Wahlberechtigten werden dringend gebeten, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und zu entscheiden, wer in den nächsten 6 Jahren Verantwortung in der Stadt und im Landkreis trägt.
Pressemitteilung vom 24.02.02
Mettenheimer Weg

Vor kurzem wurde die Bahnunterführung am Mettenheimer Weg seiner Bestimmung übergeben, lediglich einige Restarbeiten werden im Laufe der kommenden Wochen noch durchgeführt werden. Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer können nun die Gleisanlagen gefahrlos unterqueren. Bei einem Ortstermin überzeugten sich Erster Bürgermeister Günther Knoblauch, die mit dem Bau befassten Vertreter der Stadt, Stadtbaumeister Richard Faßer, Sachgebietsleiter Tiefbau, Ernst Böhm, sowie zwei Vertreter der Deutschen Bahn AG aus München von dem gelungenen Projekt, das in gemeinsamer Zusammenarbeit aufgrund § 13 Eisenbahnkreuzungsgesetz errichtet worden war.
Die Stadt Mühldorf a. Inn beteiligt sich als Starßenbaulastträgerin zu 1/3 an den veranschlagten Baukosten, wobei bereits jetzt absehbar ist, dass die Baukosten erheblich geringer ausfallen werden als erwartet.
Pressemitteilung vom 24.02.02

Ihr 25jähriges Dienstjubiläum feierte am 01.12.2001 die Mitarbeiterin im städtischen Rathaus, Frau Angelika Osenstetter. Als langjährige Sachbearbeiterin in der Personalbuchhaltung der Stadt Mühldorf a. Inn ist sie v.a. zuständig für die Bereitstellung und für Buchungen der Löhne und Gehälter der Mitarbeiter.
Erster Bürgermeister Günther Knoblauch dankte der Jubilarin für ihr Engagement u.a. als langjähriges Mitglied in der örtlichen Personalvertretung der Stadt und wünschte für die Zukunft alles Gute.
Pressemitteilung vom 24.02.02

Dem Abwasser der Kläranlage Mühldorf a. Inn werden wöchentlich ca. 2m3 gepresstes Rechengut entnommen. Mittlerweile hat die bestehende, achteinhalb Jahre alte Rechengutwaschpresse ausgedient – eine Reparatur scheidet aus wirtschaftlichen Gründen aus. Aus diesem Grund muß die Rechengutwaschpresse der Kläranlage erneuert werden. Hierfür wird die Stadt Mühldorf a. Inn ca. 17.500 € investieren.
Pressemitteilung vom 24.02.02

Zum Jahresende wurden drei Mitarbeiter der Stadtwerke Mühldorf a. Inn in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Geschäftsführer Rösner sowie Erster Bürgermeister Günther Knoblauch dankten den scheidenden Mitarbeitern für ihr Engagement und wünschten für die Zukunft alles Gute.
Unser Bild zeigt - eingerahmt von Erstem Bürgermeister Günther Knoblauch und Geschäftsführer Stephan Rösner - von rechts nach links: Herrn Hermann Mertl, der seit 1979 als Maschinist im Isenwerk tätig war, Herrn Herbert Menzel, den ehem. Prokuristen der Stadtwerke, der seit 1962 bei den Stadtwerken beschäftigt war sowie Frau Gerlinde Albert, ehem. Bilanzbuchhalterin, seit 1959 bei den Stadtwerken Mühldorf a. Inn tätig.
Pressemitteilung vom 24.02.02

Der Städtische Bauhof hat in den Wintermonaten von November bis März alle Hände voll zu tun. In den milden Wintern 1997 und 1998 wurden vom Bauhofpersonal beispielsweise durchschnittlich 1.500 Stunden Winterdienst geleistet, im strengen Winter 1999 gar 4.412 Stunden. In diesem Jahr fielen bis zum 15. Januar bereits über 1.512 Stunden Winterdiensteinsatz für den Städtischen Bauhof an.
Neun Fahrzeuge sind für den Winterdiensteinsatz bereitgestellt, davon zwei Fahrzeuge für Gehwege, ein Fahrzeug für die Radwege und besonders enge Straßen sowie sechs Lkws bzw. Unimogs für das Stadtgebiet und die Gemeindeverbindungsstraßen. Diese Fahrzeuge sichern durch Räumung und ggf. Streuung der Fahrbahnen bzw. Geh- und Radwege eine Strecke von insgesamt 232 km.
Für diesen Winter wurden bislang ca. 500 to. Tausalz eingekauft, 300 to. davon sind bis dato bereits verbraucht.
Der in diesem Jahr festzustellende häufige Frost- und Tauwechsel wird auch in hohem Grade Straßenschäden zur Folge haben, welche z.T. bereits jetzt ersichtlich sind, so dass ab dem Frühjahr Städtisches Bauamt sowie Bauhof mit dem Erfassen und Beseitigen der Straßenschäden beschäftigt sein werden.
Die Stadt Mühldorf a. Inn bedankt sich bei ihren Bürgern für die Mithilfe bei der Verkehrssicherung in den Wintermonaten durch die Räumung der an die Grundstücke anliegenden Gehwege, was größtenteils gut funktioniert und für einen gut funktionierenden Winterdienst unerlässlich ist.
Pressemitteilung vom 24.02.02
Altlasten aus den siebziger Jahren belasten die Stadtwerke Mühldorf a. Inn für die kommenden Jahre in Millionenhöhe.
Bei den Stadtwerken Mühldorf a. Inn wurden in den siebziger Jahren kunststoffisolierte Kabel eines bestimmten Kabeltyps eingebaut. Dieser Kabeltyp fällt – wie man heute weiß – bis zum Herstellungsjahr 1980 mittlerweile durch besonders hohe Schadensraten auf.
Nach einer Analyse der Abteilung Stromversorgung sind bei den Stadtwerken von dem insgesamt 120 km langen 20 kV- Kabelnetz etwa 20 km mit diesem Risiko behaftet.
Geschäftsführer Stephan Rösner schätzt die Kosten für die Sanierung in den kommenden Jahren auf ca. 1 Mio. €.
Bei verrohrten Kabelstrecken werden die Kabel in der gesamten Länge ausgewechselt. Kabel, die direkt im Erdreich verlegt sind, werden mit einem besonderen Verfahren saniert. Dabei wird mit Druck an einem Kabelende direkt an den Leitern ein Isoliermittel in die einzelnen Adern injiziert. Wenn am anderen Kabelende das Mittel wieder austritt, ist die Sanierung dieses Kabels beendet.
Dieses Sanierungsverfahren wird bereits seit einigen Jahren bei anderen Energieversorgungsunternehmen erfolgreich eingesetzt. Auch die Stadtwerke Mühldorf haben bereits einige Kabelstrecken damit saniert.
„Die Stadtwerke werden alles erdenkliche dafür tun, die Problematik in den Griff zu bekommen, gleichwohl bedeutet es jedoch einen erheblichen finanziellen Kraftakt für den Bereich Stromversorgung und demzufolge eine Belastung für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadtwerke in den nächsten Jahren“, so der Geschäftsführer. Die Versorgungssicherheit halte man nach wie vor für gegeben.
Pressemitteilung vom 24.02.02